Meisterzeichnungen der Architektur aus der Albertina

12.3. – 10.7.2016
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die fantastische Grafiksammlung des renommierten Museums in Wien zählt zu den bedeutendsten der Welt und umfasst über 50.000 Handzeichnungen und 900.000 druckgrafische Arbeiten von der Spätgotik bis zur Gegenwart, darunter Werke von Leonardo, Michelangelo, Raffael, Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Rembrandt, Manet und Picasso.

Nicht weniger bedeutend ist die Architektursammlung der Albertina, die 35.000 Werke namhafter Architekten vom 16. Jahrhundert bis heute umfasst. Die Ausstellung im Berliner Museum für Architekturzeichnung gewährt einen Einblick in diese großartige Sammlung und präsentiert ein breites Spektrum der handgezeichneten Architektur: Skizzen, Studien, Veduten und Projektpräsentationen namhafter Künstler, wie Antonio Pisanello, Gian Lorenzo Bernini, Francesco Borromini, Hubert Robert, Adolf Loos, Egon Schiele, Frank Lloyd Wright, Hans Hollein und Zaha Hadid.

Im Schatten der Albertina
Stadtspaziergänge mit Elfi Müller

Im Kontext der Ausstellung wird die Veranstaltungsreihe Im Schatten der Albertina adäquate Skizzen, Studien und Zeichnungen mit Berliner Architektur in Beziehung setzen. Die Besucher bekommen einen Einblick in das Werk des Architekten Sergei Tchoban und den außergewöhnlichen Neubau des Museums für Architekturzeichnung. Relevante inhaltliche und formale Aspekte der Ausstellung werden mit dem urbanen Raum in Beziehung gesetzt. Kosten: 15€, ermäßigt 10€. Termine: 13.3., 17.4. und 19.6. Mehr Information und Anmeldung unter: 030/60938173, , elfimueller.de


Abb.: Zaha Hadid. © Albertina, Wien

Solo Italia

25.5. – 25.9.2016
Museo dell’Istituto Centrale per la Grafica, Rom

Die Ausstellung im Museum des Istituto Centrale per la Grafica in Rom ist ein gemeinsames Projekt des Instituts mit der Tchoban Foundation und der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau. Sie widmet sich Italien als einem bedeutenden Motiv in der europäischen und russischen Zeichnung vom
18. Jahrhundert bis heute. Die Auswahl der aus drei Sammlungen stammenden Werke veranschaulicht, wie Italien mit der Zeit zu einem Sehnsuchtsort für Generationen geworden ist. Dabei steht die italienische Baukunst im Mittelpunkt, die maßgeblich die Entstehung des Genres der Architekturzeichnung beeinflusst hat. Sie rückt die Besonderheiten einer Stadt, die Eigenheiten eines Gebäudes in das Zentrum ihrer Betrachtung und schafft eine grafische Entsprechung realer und der Fantasie entsprungener Räume. Die Ausstellung zeigt, dass Italien in all den Jahrhunderten nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und Zeichner bis heute in seinen Bann zieht.

Adresse: Museo dell’Istituto Centrale per la Grafica, via della Stamperia 6, Rom

Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 10-19 Uhr

Informationen auf der Internetseite des Instituts