AKIRA – Die Architektur von Neo Tokyo

4.06.–4.09.2022
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

AKIRA – Die Architektur von Neo Tokyo präsentiert die originalen Hintergrundmalereien aus der Animation des Science-Fiction-Klassikers in einer noch nie da gewesenen Ausstellung.

Seit der Veröffentlichung im Jahr 1988 war AKIRA maßgeblich für den Boom des japanischen Zeichentrickfilms (Anime) beim internationalen Publikum der frühen 1990er Jahre verantwortlich. Für viele Zuschauer war AKIRA der erste Film, den sie als Anime – als spezifisch japanischen Animationsfilm – wahrnahmen. Als solcher hatte der Film einen enormen Einfluss auf eine ganze Generation von Filmliebhabenden. Ein großer Teil der filmischen Kraft von AKIRA stammt aus der opulenten Darstellung der ikonischen Filmstadt Neo Tokyo.

59 originale Produktionshintergründe, Layout-Zeichnungen, Konzeptentwürfe und Image-boards, die für die Gestaltung von Neo Tokyo im Animationsfilm verwendet wurden, werden ausgestellt. Der exklusive Zugang zu den Studioarchiven, der an der Produktion von AKIRA beteiligten Künstlern, ermöglicht die Präsentation von Kunstwerken, die noch nie in einer Ausstellung gezeigt wurden. Die Ausstellung umfasst Werke von Toshiharu Mizutani, der als Art Director der Produktion fungierte, und seinen Kollegen Katsufumi Hariu, Norihiro Hiraki, Shinji Kimura, Satoshi Kuroda, Hiromasa Ogura, Hiroshi Ōno, Hajime Soga, Tsutomu Uchida und Takashi Watabe.

Die Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung sieht es als ihre Aufgabe an, die Welt der Architekturzeichnung einem breiteren Publikum nahe zu bringen. Werke berühmter Architekten wie Peter Cook, Thom Mayne, Álvaro Siza oder Lebbeus Woods wurden bereits in profunden Ausstellungen gezeigt. Im Jahr 2019 stellte die Ausstellung Deutsche Filmarchitektur 1918–1933 die originalen Szenografie-Entwürfe von Fritz Langs Filmen Metropolis (1927) und Die Nibelungen (1924), Paul Wegeners Golem, wie er in die Welt kam (1920) und Das Cabinet des Dr. Caligari (1920) von Robert Wiene vor. Im vergangenen Jahr präsentierte das Museum originale Designs von Mark Fisher (1947–2013), die er für berühmte Unterhaltungsshows und Rockkonzerte entwarf. AKIRA – Die Architektur von Neo Tokyo setzt diese Programmreihe fort.

Kuratiert ist die Ausstellung von Stefan Riekeles, Geschäftsführer von Riekeles Gallery in Zusammenarbeit mit Museumsdirektorin Nadejda Bartels. Hiroko Myokam von Eizo Workshop (Japan) wirkt als Ko-Kuratorin.

Das Begleitbuch zur Ausstellung Anime Architecture – Imagined Worlds and Endless Megacities von Stefan Riekeles erschien 2020 bei Thames & Hudson.

www.riekeles.com

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Abb.: Based on the graphic novel “AKIRA” by Katsuhiro Otomo. First published by “Young Magazine”, Kodansha Ltd.
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